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Auszeit für Körper, Geist und Seele – ganzheitliche Hilfe

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Die 5 Elemente

Seit Jahrhunderten spielt das Streben nach technischem Fortschritt und der damit einhergehende Veränderungsprozess in der sogenannten westlichen Welt eine überaus wichtige Rolle; der Versuch, aus unedler Materie Gold zu gewinnen ist hier nur ein Beispiel unter vielen. Der „Westen“ hat sich gerade in den letzten beiden Jahrhunderten kulturell, gesellschaftlich und politisch sehr verändert – und das leider nicht immer zugute der Menschheit, respektive der Natur und Umwelt. Wir stehen nunmehr vor einer Zeit, in der es heißt, diesen Veränderungen zu begegnen. Doch diese Veränderungen gab und gibt es nicht nur in unseren Breiten, auch im ferneren Osten machten und machen sich diese Prozesse bemerkbar. Was hier allerdings anders ist, als im uns bekannten Westen, ist die Tatsache, dass sich neben den oben beschrieben Entwicklungen auch ganz spezielle kulturelle Errungenschaften gab, die es so bei uns nicht gibt. Aus dem Streben heraus, unsterblich zu werden, oder zumindest ein recht langes Leben zu führen, entwickelten sich ganz besondere Denk- und Anwendungsmodelle, die die unterschiedlichen Aspekte von Gesundheit oder Krankheit und deren Heilung betreffen. An bekanntesten sind hier die Traditionelle chinesische Medizin (TCM), die chinesische Diätethik, aber auch Taiji-QiGong oder Taiji Chuan.

Diese Entwicklung verdankt China in erster Linie dem Daoismus (auch Taoismus genannt), dessen wesentliches Merkmal ist, dass er seine grundlegenden Erkenntnisse aus der Beobachtung der Natur und aller Vorgänge in ihr, sowie aus dem Erkennen und Verstehen kosmischer Zusammenhänge erhält. Ein Hauptaspekt des Daoismus ist die Lehre von den Wandlungen (Wu-Xing), die besagt, dass es im ganzen Universum nirgendwo und niemals einen Zustand des statischen Verharrens gibt. Vielmehr ist alles überall in Bewegung! Wenn für uns Erdenmenschen manches in einem statischen Zustand erscheint dann liegt das nur daran, dass wir den dahinterliegenden Prozess aufgrund seiner Geschwindigkeit, was Entstehung oder Zerfall betrifft, nicht als solchen erfassen. Für uns erscheint ein Berg zum Beispiel als etwas Festes, Statisches. Aber betrachtet man einmal die Entwicklung dieses Berges über Tausende oder Millionen von Jahren, ergibt sich ein ganz anders Bild: Berge wachsen oder werden abgetragen – nur „denkt“ die Natur hier nicht in Jahren, sondern Jahrmillionen.

Auch wir Menschen unterliegen diesen Wandlungsprozessen, die ihren eigenen Gesetzen folgend, beim Menschen auch immer einen gewissen Grad an existenzieller Unsicherheit erzeugten. Es war diese Angst vor dem Ungewissen im menschlichen Dasein, die seit alters her die Triebfeder für die Entwicklung von Kultur, Religion oder Philosophie darstellt. Um dieser Angst zu entgehen, begann man im alten China schon sehr früh, die Gesetzmäßigkeiten der Veränderung zu erforschen, um hierüber zu erreichen, dass sie weniger angsterregend wirkten. Die Sehnsucht nach Erlösung von den Schrecken des irdischen, körperlichen Lebens als Mensch – Unglück, Krankheit oder Tod – war so groß, dass es gewaltige Anstrengungen gab, jenen Aspekten angemessen zu begegnen. So wurde die Unsterblichkeit, oder zumindest ein langes und gesundes Leben, zum Hauptthema im menschlichen Entwicklungsweg; letzten Endes auch darauf ausgerichtet, auf „Erleuchtung“ hinzuarbeiten. Diese trat aber im Laufe der Zeit in den Hintergrund und das Erlangen eines hohen Alters wurde am Ende einer gewissen Eigendynamik zum Selbstzweck.

So entwickelten sich im Laufe der Jahre eine Unmenge an meditativen und/oder heilgymnastischen Methoden, von denen Taiji-QiGong und Taiji-Chuan die bekanntesten sind. Daneben gab es die therapeutischen Mittel der Traditionellen chinesischen Medizin: die Akupunktur, die Tuina-Therapie, die Kräuter- und Ernährungstherapie sowie die spezielle TCM-Diagnostik. Primäres Ziel aller Ansätze war und ist es, Krankheit erst gar nicht entstehen zu lassen! Dies wiederum erfordert aber einiges an Kompetenz, was die Früherkennung pathologischer Prozesse betrifft. Die „Werkzeuge“ des chinesischen Arztes sind hierbei die Pulsdiagnostik, die Zungendiagnostik, das Befragen des Patienten und natürlich eine eingehende Gesichts- und Körperdiagnostik. Das frühzeitige Erkennen von Krankheiten bedarf aber auch noch einer weiteren Grundlage: eine andere Sichtweise auf die Krankheit und ihre Ursachen. So kann man resümieren, dass das Wesen chinesischer Gesundheitsarbeit das frühzeitige Erkennen pathologischer Prozesse ist, bzw. deren Verhinderung von vorneherein durch geeignete Maßnahmen. Am besten ist es, man lässt es erst gar nicht zu pathologischen Prozessen kommen, die mittels präventiver Maßnahmen vor einer Verschlimmerung behandelt werden. Die Vorsorge kann bereits viel früher beginnen, in dem man gesundheitspräventive Methoden kennenlernt und anwendet.

Wichtiger Hinweis!

Bitte bedenken Sie, dass die Möglichkeiten, die Ihnen eine ganzheitliche Gesundheitsberatung oder Gesundheitsförderung bieten, nie die professionelle Diagnose oder die Behandlung durch einen Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker ersetzen!