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Aroma-Massagen

Schon seit über 6.000 Jahren kennt der Mensch nicht nur den angenehmen Duft, sondern auch die wohltuenden, reinigenden, schützenden und heilenden Wirkungen natürlicher Pflanzenöle. Ihre geheimnisvollen Kräfte und die mit Ihnen verbundenen Wissensschätze längst vergangener Kulturen sind ein Geschenk an uns heute lebenden Menschen, für das wir garnicht genug danken können. Gerade in unserer heutigen Zeit, in der Stress, fortschreitende Umweltverschmutzung oder falsche Ernährung massiv dazu beitragen, unsere Gesundheit und damit unser ganzen Leben zu gefährden, erfahren Sie wieder neue Bedeutung. Denn mit ihnen ist es uns möglich, wieder in ein Gleichgewicht zu gelangen, aus dem viele von uns längst schon herausgekommen sind. Aber dank der Kraft der Düfte, der Kunst der Aromatherapie, können wir sie wieder erlangen, jene vollständige Harmonie von Körper, Geist und Seele.

Wie wirken nun die Öle in der Massage? Nun, zunächst einmal entfalten sich die pflegende und therapeutische Wirkung des Basisöls durch die Haut. Die ätherischen Öle erreichen dann innerhalb von 5 bis 20 Minuten die Blutbahn und wirken wohltuend und heilsam auf innere Organe. Darum sollte das Massageöl mindestens 20 Minuten lang einmassiert werden. Die Wirkung des Öls hält dann für etwa 2 Stunden an, da der Blutkreislauf die meisten ätherischen Öle innerhalb dieser Zeit abbaut. Deshalb sind Aroma-Massagen ein grundlegender Baustein meiner Dienstleistung. Sie gehen mit ihrer gesundheitsfördernden Wirkung über normale Wellness-Massagen weit hinaus, so dass Sie mit ihnen neben dem emotionalen zusätzlich auch ihr körperliches Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Ätherische Öle wirken auch durch die Nase. Die Duftmoleküle senden Nervenimpulse an das limbische System, das Neurotransmitter und Hormone ausschüttet. Deshalb lindern Massageöle neben körperlichen Beschwerden auch emotionale und psychische Befindlichkeitsstörungen. Darum gilt: Die Wahl des ätherischen Öls ist abhängig vom Anwendungsziel und von der Nase des Klienten, die des fetten Basisöls vom Hautzustand. Es gibt eine gante Reihe von Ölen, die dem menschlichen Körper und der Psyche zuträglich sind. Welche Öle bei mir am häufigsten Verwendung finden, sehen Sie weiter unten in der Textbox. Natürlich nehme ich gerne auch ihre persönliche Öl-Empfehlung entgegen, denn die Hauptsache ist, dass Sie sich wohl fühlen!

Öle und ihre Wirkungen

Aprikosenkernöl eignet sich dank seinen gewebestraffenden Eigenschaften als Massageöl gegen Cellulite und zur Bauchpflege bei Schwangeren. Es wird nebst der klassischen Massage auch für die Gesichtsmassage eingesetzt, weil es hilft, die Feuchtigkeit zu speichern. Die im Öl enthaltenen Wirkstoffe kurbeln den Hautstoffwechsel an und mildern erste Fältchen. Aprikosenkernöl verströmt einen süßen, marzipanartigen Duft.

Avocadoöl verfeinert grobe Poren und hilft der Haut, mehr Feuchtigkeit aufzunehmen. Es wirkt Verhornungen entgegen und ist optimal für die Massage von Händen und Füssen geeignet.

Haselnussöl ist ein ideales Hautpflegemittel, da es viele Hautprobleme (wie Cellulite, Besenreiser, Schwangerschafts- und Wachstumsstreifen) lindert. Seine Wirkung ist gewebefestigend, gefäßverengend und hautaufbauend. Besonders empfehlenswert bei Krampfadern.

Johanniskrautöl lässt sich einfach selbst herstellen. Das Johanniskraut in voller Blüte ernten (traditionell wird es um den Johannistag am 26. Juni gepflückt), im Mörser zerreiben, in ein sauberes, verschließbares Gefäß geben und mit fünf Deziliter Olivenöl auffüllen. Einen Monat auf die sonnige Fensterbank stellen, bis das Öl eine rote Farbe annimmt. Anschließend in eine Braunglasflasche abfiltern. Maximal ein Jahr haltbar. Johanniskrautöl wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und nervenaufbauend.

Jojobaöl ist mit dem chemischen Aufbau von anderen Ölen nicht vergleichbar und gilt als Wachs. Die Haltbarkeit liegt bei 20 Jahren, ohne dass das Fett ranzig wird. Es liefert ausreichend Feuchtigkeit und hinterlässt keinen Fettglanz auf der Haut. Es eignet sich als natürliches After-Sun-Produkt, da es sonnenverwöhnte Haut regeneriert.

Mandelöl duftet süß und lässt sich leicht verteilen. Es wirkt revitalisierend und sorgt für ein seidiges Hautgefühl. Besonders trockene, irritierte Haut profitiert von den milden, pflegenden Wirkstoffen des klassischen Öls, das man auch aus der Babymassage kennt. Ideal zur Hautpflege nach der Rasur – für sie und ihn.

Ringelblumenöl hilft bei rissigen und aufgesprungenen Händen und pflegt die empfindliche Haut von stillenden Müttern um die Brustwarzen. Das aus der Ringelblume gewonnene Öl lässt sich einfach selbst herstellen (siehe Johanniskrautöl).

Sanddornöl wirkt reinigend und enthält Vitamin C. Wegen der intensiven orangen Färbung des Sanddorns sollte dieses Öl mit einem anderen Basisöl gemischt werden.

Sesamöl wird vor allem in der traditionellen ayurvedischen Schönheitspflege dazu verwendet, Giftstoffe aus der Haut zu lösen. Dazu wurde es vor der Verwendung «gereift». Das heisst: kurz auf hundert Grad erhitzt. Sesamöl hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor von drei bis vier und stärkt den Hautschutzfilm.

Traubenkernöl hat eine feine Konsistenz, verengt die Poren und hinterlässt keinen Fettfilm. Es ist besonders bei unreiner Haut zu empfehlen.