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Gesundheitspraktische Beratung in Saarlouis

Die Arbeit eines Gesundheitspraktikers (BFG) ist im Bereich der freien Gesundheitsberufe angesiedelt. „Frei“ bedeutet hier konkret, dass es keine gesetzlich geregelten Zugangsvoraussetzungen oder eine Prüfungsordnung gibt, wie z.B. bei Heilpraktikern, Physiotherapeuten oder Hebammen. Dennoch unterliegt auch dieses Berufsbild Gesetzen und Regelungen, die für alle Praktizierende zwingend zu beachten sind. Außerdem gibt es organisierte Berufsverbände wie z.B. den BfG innerhalb der Deutschen Gesellschaft für alternative Medizin, DGAM oder den Deutschen Berufsverband für Freie Gesundheitsberufe e.V. (DBFG), deren Ethik- und Qualitätsrichtlinien für Anwender der freien Gesundheitsberufe einen Rahmen für eine verantwortungsvolle Ausübung der Tätigkeit bilden.

Als Gesundheitspraktiker (BfG) orientiere ich mich an den Vorgaben des BFG innerhalb der DGAM. Letztere definiert den Tätigkeits- und Aufgabenbereich des Gesundheitspraktikers dahingehend, dass dieser die jeweilige individuelle Gesundheitskompetenz von Menschen fördert, die zu ihr oder ihm kommen. Dabei benennt die DGAM drei Fähigkeitsbereiche, die eine solche „Gesundheitskompetenz“ charakterisieren. Zum einen ist dies, „Genuss und Glück in relativer Unabhängigkeit von materiellen und körperlichen Voraussetzungen empfinden zu können“, zum anderen, „Selbstbewusstsein und Selbstverwirklichung in der dynamischen Balance von persönlichen Begabungen und realistische Möglichkeiten zu entwickeln“. Hinzu kommt es, „Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit, für soziale Gerechtigkeit und ökologische Fließgleichgewichte übernehmen zu können“.

Zwei der obigen drei Fähigkeitsbereiche haben eine konkrete wissenschaftliche Grundlage! Für den ersten Bereich sind das „unter anderem die neurobiologischen Forschungsergebnisse zur Bedeutung der Genuss- und Glückserfahrung für die psychische und körperliche Gesundheit“. Hinzu kommen „die Nachweise über die gesundheitsfördernde Bedeutung aktiver Entspannung“. Grundlage für den zweiten Bereich „sind die Forschungsergebnisse der Lern- und Entwicklungspsychologie, die Selbstverwirklichung im Rahmen der bewusst erlebten Möglichkeiten als Schlüsselerfahrung für psychosoziale Gesundheit belegen. Der dritte Fähigkeitsbereich ergibt sich aus den beiden anderen und sollte auf diesen aufbauen“.

Gesundheitspraktiker sind in verschiedenen Arbeitsbereichen tätig, die alle außerhalb der Heilkunde liegen, die Ärzte oder Heilpraktiker anbieten. Die Arbeit des Gesundheitspraktikers fokussiert sich auf die Beratung und Methoden aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge, der Entspannung, dem Wohlbefinden sowie der jeweiligen Persönlichkeitsentwicklung. Sie dient einer fundierten, kompetenten und nützlichen Begleitung medizinischer Versorgung und ist somit als Ergänzung zur Arbeit von Ärzten und Heilpraktikern zu verstehen, bzw. ist darauf ausgerichtet, dass es erst gar nicht zu einem Krankheitsfall kommt, womit wir bei einem wichtigen, leider allzu oft vernachlässigten Thema sind: der vorbeugenden Maßnahmen einer zielgerichteten Gesundheitsprävention. Gesundheitspraktische Arbeit konzentriert sich hierbei immer auf die Erweiterung und Stärkung der gesunden Anteile des Menschen, so dass dieser in die Lage versetzt wird, aus sich heraus dafür zu sorgen, gesund zu bleiben, aber auch im Krankheitsfalle besser mit der Situation umgehen zu können.

So bietet der Gesundheitspraktiker Hilfe, Orientierung und Perspektiven, was gerade in unserer heutigen Zeit immer wichtiger wird, in der zwar die medizinischen Behandlungsmethoden ständig verfeinert und verbessert werden, aber das Wissen um den Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden eher wenig vermittelt wird. Hierbei gibt es gleich eine ganze Reihe von Kompetenzfeldern, auf der ein Gesundheitspraktiker gemeinhin tätig sein kann. Es gibt aber auch gravierende Unterschiede zu den üblichen Heilberufen, die Sie sich unbedingt anschauen sollten, bevor sie die Dienste eines Gesundheitspraktikers in Anspruch nehmen.